Die Landesregierung hat die Städte Oranienburg, Hennigsdorf und Velten im Rahmen der Neuausrichtung der Wirtschaftsförderpolitik als regionalen Wachstumskern im Landkreis Oberhavel ausgewiesen. Die Branchenschwerpunkte liegen auf den Gebieten Schienenverkehrstechnik, Biotechnologie/Life Sciences, Kunststoffe/Chemie und Metall.
Die Städte im Wachstumskern sehen sich in der Verantwortung, die Voraussetzungen für unternehmerisches Engagement und wirtschaftliche Dynamik zu verbessern. Sie haben die BBG mit der Projektkoordination und dem Management beauftragt.
Im Rahmen des 1. Regionalforums wurden am 28.04.2006 die Entwicklungstrends mit den Struktur bestimmenden Unternehmen, regionalen Akteuren sowie Vertretern aus Politik und Verwaltung abgestimmt. Im Mai 2006 konstituierte sich der Projektbeirat mit Unternehmensvertretern und begleitete fortan die Erstellung der Regionalen Entwicklungskonzeption.
Am 19.10.2006 hat der Regionale Wachstumskern O-H-V in der Staatskanzlei in Potsdam vor der IMAG (Interministerielle Arbeitsgruppe) Aufbau Ost der Brandenburger Landesregierung sein Standortentwicklungskonzept (STEK) präsentiert.
Die Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke (Oranienburg), Andreas Schulz (Hennigsdorf) und Heiko Manthey (Velten) konnten die Mitglieder der IMAG sowohl mit dem STEK als auch mit ihren Vorschlägen für fünf Schlüsselprojekte überzeugen.
Die Schlüsselprojekte sind im Einzelnen:
- Schlüsselprojekt 1: Bahnhofsumfeld Oranienburg
- Schlüsselprojekt 2: Bahnhofsumfeld Velten
- Schlüsselprojekt 3: Innovationsforum Oranienburg
- Schlüsselprojekt 4: Wiederherstellung S-Bahnanschluss nach Velten
- Schlüsselprojekt 5: Erweiterungsflächen für Branchenschwerpunkt Metall in Hennigsdorf
In der Diskussion wurde von der IMAG dem RWK O-H-V empfohlen, ein weiteres Projekt des STEK als Schlüsselprojekt auszuweisen:
die Initiative Bildung und Qualifizierung O-H-V,
das die Bereitstellung von Fachkräften verbessern will.
In ihrer Kabinettsitzung im November wird die Landesregierung dann endgültig entscheiden, welche Projekte besonders förderwürdig sind. Weitere Projekte und Vorhaben sollen in den nächsten Monaten qualifiziert und ebenfalls beantragt werden. |